viel geschafft…
In meinem Unterricht Wirtschaft und Gesellschaft (W/G) habe ich gestern zusammen mit meiner Mentorin das Projekt “gewaltfreies miteinander” im Rahmen des Schulfestes an der W1 abgeschlossen.
Ich bin so froh, das es alles so gut lief. Die SuS waren toll! Sie haben schöne Ideen umgesetzt und es hat sehr viel Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten.
Nun der Weg von Anfang an
Vor drei Wochen erzählte ich meiner Mentorin in Politik von dem Projekt 361grad wozu die Familienministerin einlädt.
Meine Mentorin fand die Idee sehr gut und konnte sich ebenfalls schnell dafür begeistern, das Projekt mit unserer GPA-Klasse umzusetzen. Ich hatte drei Wochen Zeit, mit den SuS zu einem Ergebnis zu kommen. Das bedeutet in Minuten gesprochen, drei mal 90 Minuten. Den Einstieg in das Thema habe ich in der ersten Doppelstunde mit einer Karikatur gestaltet, informierte sie über das Projekt und ließ die SuS über das Inselspiel demokratische Prozesse probieren. Das Ziel war, das die SuS merken und vor allem erleben, wie sie respektvoll und demokratisch miteinander umgehen können/sollten. Schön war, dass die SuS darüber feststellten, das dieses Verhalten über den Politikunterricht hinaus funktioniert…
In der zweiten 90 Minuten Einheit wollte ich gern das sie eine kleine Vorstellung von ihren möglichen Produkten bekommen und wollte ihre Kreativität ankurbeln. Das gelang über den Freiflug sehr gut. In der Durchführung stöhnten die SuS schon sehr und fanden das alles nicht so witzig, was ich da von ihnen wollte, aber es entstanden tolle Ergebnisse, die sie tatsächlich als Grundlage für das eigentliche Projekt nutzten!
In der letzten Doppelstunde bekamen die SuS Kameras oder Material für Poster und sie sollten/durften die Zeit nutzen, um ihre Ideen um zu setzen. Meine Mentorin hatte den SuS dann noch die Möglichkeit gegeben sich länger damit zu befassen und die SuS hatten erneut zwei Schulstunden Zeit, sich dem Thema zu widmen…
Und was soll ich sagen, es entstanden tolle Ergebnisse! Eine Gruppe machte eine Befragung von Passanten auf der Strasse und die Videos zeigten wir über Laptops beim Schulfest. Eine weitere Gruppe spielte eine Szene zum Thema Ausgrenzung und filmten diese und zeigten diesen Film ebenfalls über einen Laptop. Die dritte Gruppe erstellte Poster zum Thema Gewalt und Diskriminierung. Die SuS fühlten sich verantwortlich für ihre Produkte, das war besonders am Freitag auf dem Schulfest zu spüren. Sie waren sehr stolz auf sich und freuten sich ihre Ergebnisse präsentieren zu können…
Für mich war es auch toll zu erleben und zu sehen, wie SuS so aus sich heraus kommen können… Es hat mir ebenso Freude bereitet. Ein besonderer Dank gilt ebenfalls an meine Mentorin, die mich und das Projekt sehr unterstützte!


