Natürlich gab es heute so einige pädagogische Kennenlernspielchen (z.B. Namen mit einem Adjektiv versehen und nach dem „ich packe meinen Koffer“ Prinzip alle Namen wiederholen).
Wir klärten Organisatorisches, entwickelten die Regeln für das Hauptseminar, wie wir uns in den nächsten 1,5 Jahren begegnen wollen. Weiterhin sollten wir uns an unsere Schulzeit zurück erinnern (anhand einer Traumreise) und diese dann, jeder auf einem Blatt, visualisieren. Direkt im Anschluss beschrieben wir uns die Bilder in Kleingruppen.
Eine nächste Gruppenarbeit war dann, dass wir uns 10 Werte überlegen sollten, die unserer Meinung nach einen guten Lehrer ausmachen. Dies war wichtig für das Wertequadrat, was wir uns dann genauer anschauten.
Medien
Die genutzten Medien waren ein Overheadprojektor – der Schirm mit Kreppklebeband fixiert – und es hielt nicht besonders gut, die Projektion befand sich kontinuierlich auf dem Weg nach unten. Weiterhin gab es noch Metaplanwände und ein FlipChart.
Wann eigentlich twittern?
Ich hätte es überhaupt nicht erwartet, dass es so schwer sein kann zu twittern! Und dabei geht es nicht um den Inhalt, sondern darum, dass ich das Gefühl habe, es ist nicht erwünscht. Oder besser gesagt, es gehört nicht zum guten Ton, sein Mobilgerät im Seminar oder in den Pausen heraus zu holen und mal eben etwas in sein Gerät einzutippen. Ich wollte mich nicht unhöflich meinem Seminarleiter gegenüber verhalten und in den Pausen, war ich neugirig auf meine Mitstreiter. Ich war aber immer wieder im Zwiespalt, es gab so viele schöne gedankliche Notizen zu machen, doch später zu Hause verpufften diese Gedanken und ich war nicht mehr in der Stimmung sie zu twittern…
Geht es nur mir so? Wann ist es sozial erwünscht bzw. akzeptiert immer wieder in sein Mobilgerät zu schauen?
Offensichtlich gibt es Menschen, die ein Problem damit haben, wenn man nicht auschließlich face to face kommuniziert.
gegen viertel nach acht kamen die vier dann, setzten sich auf ein sofa und smudo fing sofort an zu quasseln. michi beck filmte die anwesenden und daddelte danach an seinem iphone (weiss!). wenn michi beck redete, daddelte smudo an seinem iphone (schwarz!). thomas d. redete auch hin und wieder, packte sein iphone aber nicht aus. andreas rieke redete gar nicht, benutze keine gadgets und beschränkte sich den ganzen abend darauf anwesend zu sein und sympathisch zu wirken. Quelle: „für dich immer noch fanta sie“
Dazu passend:
AlbumPreListening mit Journalisten und Medienpartnern. Wohlwollendes Kopfnicken bisher. http://img.ly/17a6
Ich glaube, nach dem ersten Scannen der Seminargruppe, dass ich tatsächlich die Einzige bin, die twittert und ein Blog führt. Ich bin diesbezüglich für Überraschungen sehr emfänglich…

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