Während des Referendariates in Hamburg ist es aktuell Pflicht ein Portfolio zu führen.
Was ist ein Portfolio und wozu dient es? Was soll ich damit?
Portfolios werden als Medium der Dokumentation von Lernwegen und als Grundlage für die Darstellung eigener Kompetenzen genutzt. Sie dienen der Steuerung des Lernens und Lehrens und gewinnen seit den 1990er Jahren zunehmend an Bedeutung für eine neue Lernkultur an Schulen, Universitäten und in der Fort- und Weiterbildung.
Das LIA-Portfolio ist als „Entwicklungsportfolio“ zu verstehen und wurde als Reflexionsinstrument konzipiert. Es dient als Sammelmappe für wichtige Erfahrungen und Rückmeldungen auf dem Weg in den Beruf und zugleich als Instrument für den reflexiven Rückblick auf Erreichtes und die Planung nächster Schritte und Etappen in der Ausbildungsarbeit.
Die Strukturierung des Ausbildungsportfolios ist so eigenwillig wie die Menschen, die damit arbeiten. Es gibt keine Vorschriften…
Quelle: Das Portfolio im Referendariat – Hamburger Modell Handreichung für Referendarinnen und Referendare Hamburg, März 2010 (3. Auflage mit verändertem Vorwort) pdf-Datei
Die Portfolio-Idee gefällt mir ausgesprochen gut, insbesondere wenn sie Reflexion- und Materialspeicher sinnvoll verknüpft. Um die Inhalte später gut auffinden zu können, scheint mir eine gute Strukurierung besonders wichtig.
Wie möchte ich mein Portfolio gestalten und befüllen?
Ich habe mir dazu mal ein MindMap gebastelt, um meine Wünsche/Gedanken zu sortieren.
Nur wie ich mein Portfolio im Detail um setzen soll, ist mir noch unklar:
- Ich bin mir nicht sicher, wie und wo ich meine nicht öffentlichen Einträge speichern soll?
- Wie kann ich die Materialien sinnvoll sammeln?
- Was mache ich mit Bildern, die zwar von mir erstellt wurden, aber Inhalte Anderer zeigen, z.B. Metaplanwände von Gruppenarbeiten?
Mit diesem Blog ist vielleicht schon ein Anfang gemacht…
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